dänisches Besteck: AJ

Arne Jacobsen (1902-71, DK) ist einer jener Designer, denen fast ausschließlich Designklassiker gelungen sind. Egal, was er anfasste, es wurde zur Designikone.
Von der Architektur kommend, entwickelte er sich über Bauprojekte und da wohl vor allem über sein Hotelprojekt SAS Roayl Hotel, für das er alle Details von der Einrichtung bis hin zu den Türgriffen entwarf, zum Produktdesigner.
Sein Monoblock-Besteck aus dem Jahr 1957 wirkte schon bei Erscheinen unglaublich avantgardistisch, noch 10 Jahre später empfand der Regisseur Stanley Kubrick (1928-99) es als futuristisch genug, um ihm eine Nebenrolle in seinem Film 2001: A Space Odyssey zu geben. Und dass das Besteck nichts an Kühnheit verloren hat, sieht man auf einen Blick:

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norwegisches Besteck: Maya

Der Norweger Tias Eckhoff (*1926) begann nach seiner Ausbildung zum Keramiker an der staatlichen Kunstfachhochschule in Oslo (Statens Håndverks- og kunstindustriskole, SHKS) bei Porsgrunds Porselen in Porsgrunn (südwestlich von Oslo) zu arbeiten, wo er etliche Tafelservice entwarf (etwa 1952 Det Riflede) und von 1953-60 die künstlerische Leitung innehatte.
Dem Thema Besteck wandte sich Eckhoff in den frühen 1950ern zu und entwarf 1952 für den dänischen Hersteller Georg Jensen das Silberbesteck Cypress, das 1953 mit dem Lunningpreis prämiert wurde. Für Lundtofte/Dansk Knivfabrik schuf er schöne Edelstahlbestecke, teils mit Palisander- oder Teakholzgriffen, teils mit Griffen aus Nylon: Eckhoff (1954), Opus (1958) und Fuga (1958). Nach diesen Arbeiten für dänische Hersteller bekam er um 1960 von Finn Henriksen, dem Gründer und Besitzer des norwegischen Besteckherstellers Norsk Stålpress (Kurzform: Norstaal) den Auftrag für einen Entwurf, der ab 1961 in Serie ging und heute zu einem der herausragenden skandinavischen Besteckklassiker gezählt wird: Maya.

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Löffel

Im Schaufenster von designqvist liegen derzeit 53 verschiedene Löffel:

Spannend, diese vielen unterschiedlichen Formen und Materialien nebeneinander zu sehen.

Ein Schaufenster voller Messer gibt’s hier zu sehen.